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Chris liest: Der Leseplan 2026 – Plan 26

In den letzten Wochen habe ich mir viele Gedanken gemacht, wie ich mein Lesejahr 2026 gestalten möchte. Sicher, man kann in den Buchladen gehen und sich etwas auf der Bestsellerwand aussuchen. Doch wer diesen Blog und Podcast schon eine Weile verfolgt, weiß, dass ich da ein bisschen anders ticke. Ich habe viel Spaß daran, mir einen Stapel an Büchern zusammenzustellen und dann eines nach dem anderen wegzuknuspern (ja, das ist das richtige Verb). 

Da ich in den vergangenen Jahren bereits Bücher der folgenden Autoren kennengelernt habe, will ich mich noch tiefer in die Werke dieser Autoren einarbeiten. Jules Verne stand schon Pate für eine Folge Biblioholics, die vor Jahren beim WarpCast erschien. Da diese Podcasts aber leider nicht verfügbar sind, sehe ich hier beim Weltendieb auf jeden Fall Bedarf, diese Lücke zu füllen. Der regelmäßige Kontakt mit meinem Podcastkollegen Dominik verpflichtet mich zu einem tiefergehenden Studium mit diesem klassischen Science-Fiction-Autor. Gemeinsam mit Dominik habe ich fünf Romane ausgewählt, die stellvertretend für das Gesamtwerk stehen sollen. 

Isaac Asimov schrieb unter anderem die Foundation-Trilogie, die sich später zu einem ganzen Zyklus von Büchern entwickelte. Später stellte der äußerst produktive Autor eine Verbindung zu den Robotergeschichten her. Je nach Auslegung umfasst der Foundation- und Roboter-Zyklus 17 Bücher. Auch das ist sicherlich Grundlage für einige Diskussionen, trotzdem will ich diese Auflistung als Abholpunkt nutzen. Für meinen Leseplan 2026 werde ich mich auf die ersten sechs Bücher dieses Zyklus konzentrieren. 

Doch neben diesen harten Nüssen hat Isaac Asimov auch unter dem Pseudonym Paul French eine Serie veröffentlicht, die sich eher an jugendliche Leserinnen und Leser wendete. Lucky Starr erinnert mich stark an die Mark Brandis-Serie oder andere Reihen. Ich habe einen Sammelband in einem Konvolut erworben und war direkt Feuer und Flamme. Ich werde mich mit allen sechs Romanen beschäftigen. 

Den letzten Autoren möchte ich eine besondere Rolle zugestehen. Sicherlich sind Jules Verne und Isaac Asimov große Persönlichkeiten und herausragende Autoren ihrer Zeit, doch die Biographie von Stanislaw Lem hat mich tief beeindruckt. Er ist nicht nur ein herausragender Autor, sondern hat auch einen Lebensweg beschritten, der mich sehr bewegt. Anders als bei den anderen beiden Autoren, bei denen ich das Augenmerk auf die bekanntesten gerichtet habe, ist die Auswahl aus dem Werk von Lem etwas Persönliches. So ist der Roman Solaris immer noch eine verstörende Erinnerung, die Sternentagebücher ein humorvoller Ansatz und Fiasko hat mich interessiert, da es eine pessimistische eines späten Lem ist. 

Damit ergibt sich folgende Leseliste für das kommende Jahr: 

Mit dieser Liste werde ich starten. Sicherlich werden sich dabei einige Folgen eines Podcasts ergeben. Ich freue mich vor allem auf die Gespräche mit Dominik, die in Form der altbekannten Biblioholics-Formate, einen Weg in unseren Podcast-Feed finden. Ob sich noch weitere Bücher in diese Auswahl mogeln, kann ich nicht ausschließen. Das Ziel der Reise, wird sich auf dem Weg zeigen.

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