Heute spreche ich in meinem Perry Rhodan Reread-Podcast Stardust ruft Terra über den 168. Band der Heftromanserie. Mit „Die Eisfalle“ schickt uns der Autor William Voltz uns in die Heimat der Gataser. Im Wertsystem muss sich die TRISTAN gegen die Tellerköpfe wehren. Die Mannschaft geht in die Gefangenschaft, doch Don Kilmacthomas schafft es im aufopfernden Einsatz, eine Nachricht an die Flotte zu schicken. Wie die Geschichte ausgeht und der Roman bei mir ankommt, erfahrt ihr in diesem Podcast.

Wenn ihr mehr über den Weltendieb oder Stardust ruft Terra erfahren wollt, besucht den Blog. Den Link findet ihr in den Shownotes. Wenn ihr Feedback oder eure Meinung mitteilen wollt, schreibt einen Kommentar im Blogpost oder schreibt eine Mail an stardustruftterra@weltendieb.com. Ihr findet mich natürlich auch auf allen gängigen Sozialen Netzwerken. Am einfachsten gelingt euch das über Twitter.
Einen Überblick über alle veröffentlichten Folgen des Stardust ruft Terra Podcast findet ihr unter diesem Link. Solltet ihr bei Hören dieser Episode Lust auf andere Perry Rhodan Podcasts bekommen haben, dann schaut auf jeden Fall im WarpCast vorbei und auch bei den Freunden des Radio Freies Ertrus. Die Intromusik stammt vom Künstler Sergey Cheremisinov. Der Song heißt Jump In Infinity und unterliegt der Creative Common Lizenz (CC BY-NC 4.0).
Für das Podcastlogo danke ich Bianca Uhlen, die mir bei der Gestaltung mit Rat und Tat zur Seite stand.
Ihr könnt uns finanziell auf Steady unterstützen. Dadurch bekommt ihr zeitexklusiven Zugriff auf Podcastfolgen und andere Boni. Alle Podcasts des Weltendieb bleiben frei verfügbar. Alle weiteren Informationen findet ihr unter diesem Link.

Wenn ihr #PaxTerra Sticker haben wollt, schickt eine Email an info@weltendieb.com. Vergesst dabei aber nicht eure Adresse.
7 Kommentare
Kommentieren →Und es ist albern, dass wer Dutzende Flaschen giftiger Substanzen in ein militärisches Raumschiff bringt, ohne das zu melden. Sie gar in einer normalen, bewohnten Kabine zu lagern, ist schlicht fahrlässig. Für so was gehört der Typ gemeldet. Dann aber wegen der richtigen Verfehlung.
Damals als Jugendlicher ärgerte mich das nur. Heute frage ich mich, ob die Autoren uns ganz subtil auf den Zerfall des Vereinten Imperiums und weitere Auflösungserscheinungen vorbereiten wollten. Damals wäre die leute zeitlicher näher an den Weltkriegen und der Inflationszeit. Sie hatten wohl eine feinere Nase für Auflösungserscheinungen.
Was den Weltenbau angeht, ja, er selber und wie man ihn vermittelt unterscheidet sich. Da bin ich betriebsblind, weil ich mit der alten Art aufgewachsen bin.
Nur scheint mir, dass es eine subtile Darstellung des Weltenbaus schon gab, nur kam sie äußerst robust. Das beste Beispiel sind wohl – tut mir leid – die Venusabenteuer, wo PR mit seinem Schlachtschiff eine Schneise in den Dschungel glüht. Das ist Weltenbau. Das ging, weil die Stardust II Triebwerke und Schutzschirme hatte. Jedes interstellare Raumschiff muss die haben. Die Autoren sagten uns, dass es keine echte Trennung zwischen ziviler und militärischer Raumfahrt geben kann.
Dann die Springer. Da besitzt letzten Endes eine Privatperson jede Menge Arkonbomben und eine Familienkolonie. Man zeigt uns, dass die Galaxis ein gefährlicher und, vor allem, anarchischer Ort ist. Die entspannte Einstellung zur inneren Sicherheit, die wir heute haben, wird es in der Galaxis nicht geben. Das geht so weiter. PR kann eine Arkonbombe in Einzelteilen nach Arkon III schmuggeln. Im Perryversum wird es harte innere Überwachung geben müssen.
Also kann ich nur teilweise zustimmen.
Im Übrigen will man wohl in einer Höhle aus Eis nicht mit Waffen, die Hitze erzeugen, schießen. Will man feindliche Technik erbeuten, sind Desintegratoren auch nicht das Beste. Die Blues gehen logisch vor.
Der Angriff war keine strategische Fehlleistung. Entweder sind Informationen wichtig oder nicht. Wenn es so ist, dann ist ein Stützpunkt im feindlichen Ursprungssystem ein guter Einfall. Er kann zwar schiefgehen, aber wenn, dann sind die Verluste nicht sehr hoch. Klappt es nicht, wird man angreifen müssen. Also kann man es gleich machen.
Nun muss ich wohl auch etwas zu den Autoren sagen. PR war eine reine Heftserie. Mir war der Autor damals beim Lesen gleichgültig. Ich ließ kein Heft aus, weil das nicht mein Lieblingsautor geschrieben hatte. Das Denken in Autoren kommt mir also nicht ohne großes Nachdenken. Jeder Autor war durch die Vorgaben beschränkt. Das heißt aber nicht, dass jeder gleich gut mit schwachen Voraussetzungen umgehen konnte. Voltz und Darlton waren darin besser als Brand und Mahr. Das machte Letztere nicht zu schlechten Autoren. Der Mann der „Aphilie“ und „Seth-Apophis“ schrieb, war kein schlechter SF-Autor. Kurt Brand war es aber auch nicht. Gerade sein letzter Roman war echt tolle SF. Nur sind bei solchen Autoren die Varianzen größer.
Es gab aber auch einen schlechter Autor: W.W. Shols.
Er schrieb den schlechtesten PR aller Zeiten: „Der Kaiser von New York“
Der Kaiser von New York war wirklich großer Murks.
Die PR-Sammlung, die ich als Kind vermacht bekam und durch die ich die Serie erst kennenlernte, hatte durch lange Lagerung in einem Keller leider einige Wasserschäden davongetragen. Das Heft, um das es hier geht, war davon so stark betroffen, dass das Cover fehlte und die Seiten so schimmlig waren, dass ich vor dem Lesen Angst um meine Gesundheit hatte.
Währenddessen war mir der Zustand des Heftes recht schnell absolut egal.
Es gibt manche Voltz-Romane, die mich auf eine Weise berühren, wie es kein anderer PR-Autor bisher geschafft hat. Das hier ist einer davon, trotz deiner in meinen Augen durchaus berechtigten Kritik.
Den Kommentar erwähne ich im nächsten Podcast 😅
Dem will und muss ich beipflichten. Der arme Kerl mit seinen Flaschen ist mir seit Jahrzehnten im Gedächtnis. Davor auch die Krankenschwester, die mit den Liquitivgeschädigten, die nichts mehr mitkriegen, spricht. Das war glaube ich auch von Voltz.
Allerdings muss ich sagen, dass es nicht auf Voltz beschränkt ist. Atlan, der mit den Bomben in der Hand auf den Schutzschirm des Robotregenten zuschreitet, während er seinen Monolog ausstrahlt, hatte eine ähnliche Wirkung.
Andere Autoren konnten es auch. Die beste Charakterstudie, die ich bei PR je gelesen habe war #497 „Die Armee der Kriegsdiener“. Ich hoffe doch, dass SRT bis dahin durchhält.
497 schaffen wir doch locker 😅😅😅