Website-Icon Weltendieb

Throwback-Thursday – Science-Fiction

Es ist endlich soweit. Dieses Mal möchte ich euch in unserem Blogformat das Thema Science-Fiction näher bringen. Also noch einmal in wenigen Worten die Faszination erklären, die ihr mittlerweile weit über 400 Podcastepisoden zu hören bekommen habt. Naja, klingt langweilig und wirkt ebenso sinnvoll wie Holz in den Wald zu tragen. Daher habe ich mich für etwas anderes entschieden. Ich habe mich mit meiner Frau bei einer Tasse Kaffee zusammengesetzt und sie ein wenig über ihre Vorstellungen zur Science-Fiction interviewt. 

Zur Ausgangssituation sei gesagt, dass meine Frau weder Science-Fiction noch Fantasy wirklich mag. Es ist mir zwar schon ein paar Mal gelungen, einen Film dieser Genres zu platzieren, doch auf Begeisterung ist das nicht gestoßen. Janine liest lieber Thriller, Krimi und historische Romane. Da sie aber nun mal mit mir verheiratet ist, konnte sie eine Kontamination nicht ganz vermeiden. Was mittlerweile Desinteresse ist, beschrieb sie mir aus ihrer Jugend eher als echte Abneigung gegen das Genre, unabhängig vom Medium. Dass sie aber großer Freund der Avatar-Filme ist, lasse ich an dieser Stelle umkommentiert.

Aus unserem Gespräch gingen folgende Wesensmerkmale für das Science-Fiction-Genre hervor. 

Da unser soziales Umfeld in der Familie von Science-Fiction-Fans unterwandert wurde (hier bin ich nicht unschuldig), hat sich die Wahrnehmung der Leserschaft der Science-Fiction gewandelt. Ich habe Janine gebeten, ihre Wahrnehmung des Fandoms aus der Vergangenheit mit der Situation zu vergleichen, wie sie sie jetzt wahrnimmt. Ausgehend von der Vorstellung, dass Science-Fiction von pickligen Nerds gelesen, geschaut oder anderweitig konsumiert wird, war ich wenig überrascht. In der Demographie entsprach ihre Wahrnehmung dem Muster: Mann mittleren Alters, weiß und gesellschaftlich vereinsamt. 

Heute hat sich dieses Bild gewandelt. Die Schnittmenge aus unserem Bekanntenkreis (empirisch sicherlich nicht stichhaltig und nur wenig aussagekräftig) gestaltet sich ungefähr wie folgt:

Dies hat uns dann doch selbst überrascht. 

Abschließend habe ich Janine die Frage gestellt, wie denn ein Science-Fiction-Roman aussehen sollte, der ihr gefallen könnte. Ich versuche, die wesentlichen Merkmale aufzuzählen und kurz zu vertiefen. 

Wenn sich in der Leserschaft auch Vertreterinnen und Vertreter der Schreibenden Zunft befinden, habe ich hier eine Checkliste geliefert, anhand der man einen Science-Fiction-Roman für meine Frau schreiben kann. Solltet ihr Empfehlungen haben, welches Buch diese Kriterien erfüllt, lasst es mich wissen. Ich kann jede Hilfe gebrauchen, um meine Frau von diesem wundervollen Genre zu überzeugen. Ihr seid herzlich eingeladen, einen Kommentar zu diesem Beitrag zu hinterlassen oder euch per Mail zu melden. Zuschriften richtet ihr bitte an Info@weltendieb.com.

Die mobile Version verlassen