5000 Zeichen # 011: Science Fiction, das unbekannte Wesen

Aliens, Raumschiffe, Zukunft und sonst nix? Fehlanzeige! Ben und Oli beleuchten aus Autorensicht, was »ihr« Genre Science Fiction ausmacht, aber schon bei der Definition ufern beide aus. Werdet Zeuge, wie die Autoren sich in Subgenres und Ursprüngen verzetteln und wie Ben rund 60 Minuten lang seine Unfähigkeit unter Beweis stellt, »Seins Fitschn« richtig auszusprechen.

Dies ist Folge 1 von 2 unseres Genreschwerpunkts zur Zukunftsliteratur. Die aber manchmal in der Gegenwart spielt. Und gelegentlich in der Vergangenheit.

Ihr habt Fragen zum Thema der jeweils nächsten Folge, Anregungen, Lob oder Tadel? Auf Discord findet ihr die offizielle Community zum neuen Podcast!Einen Einladungslink zum »5000 Zeichen«-Forum auf dem Discord-Server findet ihr hier.

Neue Folgen von »5000 Zeichen« gibt’s ab sofort an jedem ersten und dritten Montag des Monats auf weltendieb.com, dort dann kostenlos. Wer die Macher aber unterstützen will, kann das auf Bens Patreon-Seite tun. Ab 1 € im Monat bekommen Unterstützer nicht nur die jeweils neueste Folge 14 Tage vor dem Rest der Welt zu hören, sondern erhalten auch Zugriff auf Bonusmaterial wie exklusive Bonusepisoden – etwa mit zusätzlichen Einblicken in den Alltag unserer Gast-Autoren oder fiktiven Roman-Breinstormings. Dazu gibt’s Einblicke hinter die Kulissen und einen besonderen Mitmach-Zugang auf unserem Discord.

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»5000 Zeichen« ist eine Weltendieb-Produktion.

Diese Episode erhältst du auf Bens Patreon wie immer 14 Tage vor dem offiziellen Erscheinungstermin. 

2 Kommentare

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Mir scheint, dass der Wunsch nach einer scharfen Trennung von SF und Fantasy eine Mode der 70er und 80er gewesen ist. Davor gab es das nicht. „Starship Troopers“ hat einen Hellseher und Asimov hat The Mule. Daher scheint es mir nicht richtig den Fantasyeinschlag in PR auf die Bände ab 500 zu verorten. Mutanten kommen in den ersten fünf Heften. PR hat im Gegenteil den Fantasyanteil, weil es alt ist. Konzeptionell ein Kind der 50er-Jahre. Ob man nun „Hyperenergie im psionischen Frequenzbereich“ oder „Mana“ sagt, ist nun wirklich nicht wichtig.
Gleichzeitig sieht man im Fantasybereich Leute, die ganz klar wissenschaftliche Methoden zum Studium der Magie verwenden. Brandon Sanderson als bestes Beispiel.
Daher würde ich sagen, dass Ihr gerade versucht, einen Unterschied, der im Schwund begrffen ist, festzuklopfen.

Danke für dein Feedback. Ich würde uns da allerdings schon gerne so verstanden wissen wollen, dass die Grenzen fließend sind und man die Unterscheidung mit dieser Trennschärfe gar nicht treffen kann. 🙂 Wobei ich dir insofern vehement widersprechen würde, als dass etwa ein Tolkien in einer fundamental anderen literarischen Tradition stand als etwa ein H.G. Wells oder ein Isaac Asimov. Nur, weil frühe SF mitunter metaphysisch wurde und es Überschneidungen gibt wie gab, heißt das nicht, dass es gemeinsame Wurzeln gibt.

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