Stardust ruft Terra Nr. 231 – Das System der Verlorenen – Kurt Mahr 

Heute spreche ich in meinem Perry Rhodan Reread-Podcas Stardust ruft Terra, über den 231. Band der Heftromanserie. Mit „Das System der Verlorenen“ von Kurt Mahr unternehmen die Terraner einen nächsten Schritt in Richtung Andromeda. Der Sprung nach Andro-Beta steht kurz bevor. Doch erst will das Schrotschusssystem erobert werden. Die CREST II stößt vor und findet die Überlebenden des Riesenplaneten Kulloch, im System der Verlorenen. Wie die Geschichte ausgeht und der Roman bei mir ankommt, erfahrt ihr in diesem Podcast. 

Wenn ihr mehr über den Weltendieb oder Stardust ruft Terra erfahren wollt, besucht den Blog. Den Link findet ihr in den Shownotes. Wenn ihr Feedback oder eure Meinung mitteilen wollt, schreibt einen Kommentar im Blogpost oder schreibt eine Mail an stardustruftterra@weltendieb.com. Ihr findet mich natürlich auch auf allen gängigen Sozialen Netzwerken.

Einen Überblick über alle veröffentlichten Folgen des Stardust ruft Terra Podcast findet ihr unter diesem Link. Solltet ihr bei Hören dieser Episode Lust auf andere Perry Rhodan Podcasts bekommen haben, dann schaut auf jeden Fall im WarpCast vorbei und auch bei den Freunden des Radio Freies Ertrus. Die Intromusik stammt vom Künstler  Sergey Cheremisinov. Der Song heißt Jump In Infinity und unterliegt der Creative Common Lizenz (CC BY-NC 4.0).

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4 Kommentare

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Moin,

es ist ein immer wiederkehrendes Phänomen, daß das SI seine militärische Stärke und Fähigkeiten nicht auspielt, wenn es darum geht, strategisch wichtige gegnerische Positionen unter Kontrolle zu bringen. Anstatt einer gute vorbereiteten Operation mit angemessenen Kräften, setzt man in der Regel auf irgendein „Kommandounternehmen“ mit den berüchtigten „Draufgängern“ und „Spezialisten“.
Warum? Nun, da habe ich mehrere Erklärungsansätze:
1.: Die militärische & strategische Führung der SI ist schlicht unfähig.
2.: Minimierung potentieller Verluste und Kostenreduktion. Der mögliche Verlust von 5-10 Mann und einer Space Jet ist wohl eher vertretbar, als der Verlust von mehreren Großkampfschiffen und tausenden Besatzungsmitgliedern? Selbst wenn die Erfolgsaussichten dadurch vermindert werden?
3.: (Und dies ist wohl der eigentliche Grund.) Es ermöglicht den Autoren einen deutlich dramatischeren und (ggf.) spannenderen Roman zu schreiben, wenn man sich auf eine kleine Gruppe von Protagonisten in einer schwierigen Situation beschränkt, anstatt schlicht einen großen Flottenverband mit genügend Feuerkraft und taktischer Expertise die Sache klären zu lassen. 🙂

Tschö,

Jörg

P.S.: Immerhin blieb uns Don redhorse diesmal erspart.

4. institutionelle Tradition – die Solare Flotte kommt aus einer hoffnungslos unterlegenen Lage. Die offene Schlacht gegen das Große Imperium war nie eine echte Möglichkeit.

5. Die Flotte ist die letzte Verteidigungslinie. Wir haben als letzte Möglichkeit die nukleare Option. Das Solare Imperium hat diese Möglichkeit nicht. Wenn die Flotte zu sehr geschwächt wird, wird Terra vernichtet werden. Man kann die Flotte als ganzes nicht gefährden.

6. Letzten Endes ist eine Lösung ohne extremes Blutvergießen besser für alle Seiten. Durch Angst zu regieren hat Arkon versucht. Wie endete Arkon III?

Das meinte ich mit Schwächephase: Der Roman könnte wegfallen. Man könnte jetzt sagen, dass die Erde es eilig hatte, aber dann hätte man mit aller Macht zuschlagen können.
Die Silberbände haben ihn weggelassen. Dieses Mal zu Recht.

Vielleicht noch etwas Grundsätzliches. Das Perryversum hatte zu jener Zeit echte Massenvernichtungswaffen (Gravobomben und Arkonbomben). Die waren sogar im Grunde tragbar. Das kann man oft sehen. Dass Mutanten oder Einzelpersonen einen ganzen Himmelskörper im Grunde per Infiltration mit einer Arkonbombe vernichten, kommt mit einer Häufigkeit, die denen, die für öffentliche Sicherheit verantwortlich waren, zu Albträumen geführt haben müssen, vor. Diese Waffen waren in den Händen Tausender Planeten und sogar Einzelpersonen. (Letzten Endes vernichtete ein privater Händler Snowman – wenn wir zur Dritten Macht zurückgehen)

Dagegen hat das Perryversum keine Entsprechung zu unseren Interkontinentalraketen oder Atombombern. Sie haben also kein MAD. Man kann einen Krieg mit Massenvernichtungswaffen ganz klar führen und gewinnen.

Jedes Mal, wenn man seine Flotte oder einen großen Teil davon zusammenzieht und einsetzt, riskiert man damit, seinen Feinden, eine Möglichkeit zu einem Angriff mit Massenvernichtungswaffen zu eröffnen. Auch dies ist keine graue Theorie. Wir können auch hier weit zurückgehen. Rhodan hatte vor, genau dies an Arkon III durchzuziehen, als die Arkoniden Gray Beast entdeckten und vernichteten.

Wenn wir also sehen, dass Rhodan mit seinem Flottenflagschiff an einer Schlacht teilnimmt, und uns fragen, warum er nicht zu Hause bleibt, um im Falle einer Niederlage wenigstens nicht auch noch ohne Regierung dazustehen, dann ist ein Teil der Antwort, dass es im Falle einer schweren Niederlage keine Zukunft, in der man noch eine Regierung bräuchte, geben wird. Man tut also alles, um zu gewinnen, und man muss jemanden vor Ort haben, der entscheidet, ob das Ziel der Schlacht das Risiko noch wert ist.

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