Stardust ruft Terra Nr. 50 – Der Einsame der Zeit – Karl Herbert Scheer

Es ist Zeit! Stardust ruft Terra erreicht den zweiten Zyklus „Atlan und Arkon“. Das ist ein Grund zu feiern! Was eignet sich dazu besser als der 50. Roman, egal was man von „Der Einsame der Zeit“ von Karl Herbert Scheer hält, gehört er in jedem Fall zu den wichtigsten Heften der Serie! Mit diesem Heft bekommt der noch viel unsterblichere Arkonide Atlan sein Debüt. Seine Flucht nach Arkon nimmt auf Hellgate ein durstiges Ende! Dominik ist zur Party eingeladen und feiert mit. Wie der Roman bei uns abschneidet hört ihr in dieser Folge! Wir freuen uns tierisch auf eure Meinung zum Podcast. Viel Spaß beim Hören.

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Einen Überblick über alle veröffentlichten Folgen des Stardust ruft Terra Podcast findet ihr unter diesem Link. Solltet ihr bei Hören dieser Episode Lust auf andere Perry Rhodan Podcasts bekommen haben, dann schaut auf jeden Fall im WarpCast vorbei und auch bei den Freunden des Radio Freies Ertrus. Die Intromusik stammt vom Künstler  Sergey Cheremisinov. Der Song heißt Jump In Infinity und unterliegt der Creative Common Lizenz (CC BY-NC 4.0).

Für das Podcastlogo danke ich Bianca Uhlen, die mir bei der Gestaltung mit Rat und Tat zur Seite stand.

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2 Kommentare

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Danke, danke für die netten Worte zu meinen Beiträgen. Ich finde es super dass ihr meinen Namen richtig ausspricht. Er wird sehr oft falsch geschrieben und ausgesprochen.
Bei einem Begriff habe ich starke Bedenken.
Atomarer Holocaust.
Ich finde diese Bezeichnung sehr unpassend. Da hat KHS sehr unüberlegt geschrieben.
Dazu von mir einen Link.
https://www.welt.de/print-welt/article687059/Atomarer-Holocaust.html
Siehe auch Hannah Arendt.
Dies so nebenbei, aber ich musste es loswerden.
Natürlich kann ein U Boot einen Atlan auffischen. Ging schon im Film –Man lebt nur zweimal –mit James Bond.
Die Auseinandersetzung zwischen Atlan und Perry auf dem sehr trockenen Planeten ist sehr wichtig. Und gut das es so ausführlich beschrieben wurde. Diesmal gewinnt Perry, später beim Schwertkampf gewinnt Atlan. Somit ist dem Leser endgültig klar dass beide auf Augenhöhe sind.

Dieser Roman ist einfach genial. Gebe 10 von 10.
Zu den Einspielern zu Band 50. Da ist wohl mein Beitrag in ein schwarzes Loch gefallen. Nicht schlimm.
Freue mich wenn es zu den Bänden mit den Siedlern es geht. Zum Teil eine ganz schlimme Kiste.
Macht weiter so. Auf zu den MdI.

Auch an dieser Stelle noch einmal großes Lob für diese gelungene Folge – und erneut sorry für meinen leicht übertriebenen O-Ton am Ende. Wenn ich allein am Mikrofon sitze, gehen gern einmal die Pferde mit mir durch.

Euer sehr informatives und unterhaltsames Gespräch in der „Hauptsendung“ haben mich zu ein, zwei Anmerkungen angeregt.

Zum Titelbild: Ich habe darin immer die Szene gesehen, in der Perry den bewusstlosen Atlan auf Hellgate aus der abgestürzten Space-Jet zerrt. Aber wenn ich mich recht erinnere, wird das im Heft nur aus Atlans Rückschau rekonstruiert und nicht direkt beschrieben. Insofern ist die Aussage wohl korrekt, dass die dargestellte Szene gar nicht im Heft ist.

Bei dem U-Boot, das Atlan zu Beginn des Hefts aufliest, handelt es sich um eine Jagdgesellschaft und nicht um eine Patrouille. Sie schießen ihn mit dieser Schock-Harpune ab, weil sie ihn für einen Tiefseefisch halten. Ich will aber nicht ausschließen, dass sie diesen Umstand in den späteren Auflagen geändert und eine Patrouille draus gemacht haben. Dergleichen ist durchaus hin und wieder vorgekommen.

Ich finde die Einordnung der alten Hefte in ihre Erscheinungszeit im Übrigen sehr wichtig. Schließlich sollte es nicht als „Zeitgeist“-Phänomen oder gar Mode abgetan werden, wenn man etwas respektvoller mit Minderheiten oder unterdrückten Teilen der Gesellschaft umgeht. Da bin ich ganz bei euch und ich begrüße, dass ihr das beibehaltet.

Besonders spannend fand ich eure kurze Diskussion über den Imperiums-Begriff. Die These, dass er zumindest in der Popkultur erst seit Star Wars negativ besetzt ist, ist nicht von der Hand zu weisen. Ich würde – ohne größere Recherche – behaupten, dass er in der SF der 60er-Jahre die durchaus übliche und erst einmal neutrale Bezeichnung für ein (menschliches) Sternenreich war. Bei Dune leben sie in einem Imperium, Asimov benutzt den Begriff und die Liste ließe sich sicher ewig weiterführen. Der Wandel zur negativen Besetzung setzt in der (amerikanischen) SF aber vermutlich nur wenig später ein. 1967 stellte Star Trek erstmals der rechtschaffenen Föderation das schurkische Terranische Imperium aus dem Spiegeluniversum gegenüber.

Ob und wie sehr das mit einem generellen (politisch-historischen) Bedeutungswandel einherging, diskutieren wir aber besser ein andermal. (die Pferde zerren schon wieder an meinen Zügeln)

Warum heißt Perrys Staatengebilde jetzt so? Rein sachlich erfüllt es mindestens zwei Eigenschaften eines Imperiums: Es ist ein Vielvölkerstaat (aus menschlicher Sicht) und es ist auf Expansion angelegt. Für die PR-Autoren der 60er Jahre (wir müssen hier wieder einordnen) also eine völlig legitime und in der SF dieser Zeit auch übliche Bezeichnung.

In meinem Kopfkanon kommt jedoch noch folgende In-Universe-Erklärung hinzu. In Heft 13 beschwert sich Thora, dass Perry für seine Scharade gegenüber den Topsidern den arkonidischen Titel „Administrator“ verwendet. Daraus schließe ich, dass sich auch im späteren Menschenstaat zumindest die Begriffe am arkonidischen Vorbild orientieren – somit auch der Imperiums-Begriff. Tatsächlich gehe ich davon aus, dass der offizielle Name nie „Solares Imperium“ oder „Solar (Solarian?) Empire“, sondern „Sol’Tussan“ war.

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