Dies ist eigentlich kein richtiges Thema für den Throwback-Thursday. Doch Isaac Asimov nimmt in meiner aktuellen Lektüre eine wichtige Rolle ein. Mit Plan 26 habe ich mir selbst ein Leseprogramm für 2026 zusammengestellt. Ich möchte mich mit den klassischen Science-Fiction Autoren Stanislaw Lem, Jules Verne und Isaac Asimov auseinandersetzen. Ich habe mir dazu eine Reihe von Bücher auf die Liste gesetzt, die ich noch kenne und die zu den jeweils wichtigsten Veröffentlichungen gehören.
Im Fall von Isaac Asimov sind das:
- Ich der Roboter
- Geliebter Roboter
- Der Zweihundertjährige
- Die Stahlhöhlen
- Die nackte Sonne
- Aufbruch zu den Sternen
- Lucky Starr der Weltraumranger
- Lucky Starr im Asteroidengürtel
- Lucky Starr auf der Venus
- Lucky Starrim Licht der Merkursonne
- Lucky Starr auf den Jupitermonden
Doch wer ist dieser Isaac Asimov eigentlich? Geboren 1920 in Russland als Sohn von jüdischen Eltern geboren. Doch obwohl sein Vater wohl einer orthodoxen Familie entstammte, nahm der Glaube in der Erziehung des jungen Isaacs wohl nur eine nachgeordnete Rolle ein. Die Familie reiste 1923 nach Amerika aus und sprachen jddisch und englisch mit ihrem Sohn. Die russische Sprache hat er wohl nie gelernt. Nach einer Ausbildung zum Biochemiker wurde er für seine Arbeit als Autor bekannt. Vor Allem Beiträge zum Magazin Astounding Stories unter der Leitung von John Campbell, führten zu einer herausragenden Bekanntheit. Zu Lebzeiten galt er mit Arthur C. Clarke und Robert Heinlein als wichtigster Autor der Science-Fiction. Für mich ist er der Autor des Golden Ages of Science-Fiction.
In den vergangenen Jahren habe ich bereits einiges gelesen und war besonders von der Foundation Geschichte angetan. Zuletzt wurde diese auch zu einer Serie umgesetzt, die mit persönlich aber ein bisschen zu hipp und cool war. Asimov gilt aber auch als Erfinder der Robotergesetze. Zusammen bilden diese grundlegenden Robotergeschichten und die Foundation einen Zyklus, der zu einem zusammenhängenden Komplex wird. Da dieser Zyklus aber 17 (bzw. 18) Romane und Sammlungen umfasst, wäre das für den Plan 26 ein wenig zu ambitioniert. Ich habe mich daher für die ersten 6 Bücher entschieden.
Sollte ich dann noch Lust und Zeit haben, werde ich mir auch noch die Lucky Starr Romane anschauen. Hierbei handelt es sich um eine richtige Space-Opera, die aber ein übergeordnetes Thema in jedem Band bearbeiten soll. Glücklicherweise habe ich einen Sammelband dieser Reihe in einem Konvolut erworben. Im Zuge dieses Blogbeitrages, habe ich gesehen, dass die Bücher Mitte des Jahres auf Englisch erneut aufgelegt werden. Deutsche Versionen sind schwer zu bekommen.
Wenn man sich in diesem Internet ein wenig umschaut, merkt man schnell, dass die Meinung zu Asimov gespalten ist. Niemand zweifelt an seiner Bedeutung für das Genre, doch viele Leser:innen mögen den eher spröden Stil nicht. Hier kann ich die vorherrschende Meinung nicht nachvollziehen. Die von mir gelesenen Bücher ließen sich meiner Meinung nach gut lesen. Der ein wenig sterile Stil, hat mir immer geholfen die übergeordneten Zusammenhänge zu erkennen und zu genießen. Ich werde meine Lesereise durch das Werk von Isaac Asimov im Weltendieb Podcast begleiten. Ich hoffe ich kann einige von euch zum Mitlesen motivieren. Lasst mich unbedingt wissen, was ihr von Isaac Asimov haltet und welche Bücher ihr schon gelesen habt. Ihr erreicht mich in Form eines Kommentars oder per Mail an info@Weltendieb.com.