Heute sprechen wir im Weltendieb-Podcast über das Science-Fiction Genre Cyberpunk. Dazu haben wir einen besonderen Gast eingeladen. Aiki Mira stellt sich unseren Fragen und philosophiert mit uns gemeinsam über die Abgründe der Zukunft. Autor Aiki Mira hat mit ihren Büchern „Neongrau“ und „Neurobiest“ in den vergangen Jahren viele Preise abgeräumt, unter anderem gewann „Neongrau“ 2023 den Kurd Laßwitz Preis. In dieser neunten Ausgabe sind dabei: Chris, Gundel, Dominik und Markus.

Im Schwerpunkt bildet heute Neuromancer von William Gibson. Dem wahrscheinlich wichtigsten Roman in diesem Genre. Doch auch Neal Stephenson’s „Snow crash“ und „Diamond Age“ werden von Gundel, Markus und Dominik diskutiert.
Wir haben stilecht eine KI nach einer Definition des Genres befragt. Wer diesen Definitionsversuch nachlesen möchte, wird hier fündig:
Cyberpunk ist ein literarisches Genre, das in der Science-Fiction beheimatet ist. Es zeichnet sich durch dystopische Zukunftssettings aus, in denen fortgeschrittene Technologie, insbesondere das Internet und künstliche Intelligenz, eine zentrale Rolle spielen. Typische Elemente des Cyberpunk-Genres sind eine düstere, urban geprägte Welt, Hackerkultur, Konzerne mit großer Macht und moralische Ambivalenz. Bekannte Autoren, die Cyberpunk-Romane geschrieben haben, sind William Gibson („Neuromancer“) und Philip K. Dick („Do Androids Dream of Electric Sheep?“), dessen Werk „Blade Runner“ als berühmte Verfilmung des Genres gilt. Cyberpunk hat einen starken Einfluss auf Film, Videospiele und Popkultur im Allgemeinen ausgeübt.


Außerdem wirft unsere KI folgende Bücher, Filme und Serien als die 10 wichtigsten Cyberpunk-Werke aus:
1. „Neuromancer“ von William Gibson
2. „Blade Runner“ (basierend auf Philip K. Dicks „Do Androids Dream of Electric Sheep?“)
3. „Snow Crash“ von Neal Stephenson
4. „The Matrix“ (Filmtrilogie von den Wachowski-Geschwistern)
5. „Ghost in the Shell“ (Manga und Anime von Masamune Shirow)
6. „Altered Carbon“ von Richard K. Morgan
7. „Akira“ (Manga und Anime von Katsuhiro Otomo)
8. „Hardwired“ von Walter Jon Williams
9. „Alita: Battle Angel“ (Manga und Filmadaption von Yukito Kishiro)
10. „Ready Player One“ von Ernest Cline
Einen Überblick über alle veröffentlichten Folgen des Weltendieb-Podcast findet ihr unter diesem Link.
Solltet ihr bei Hören dieser Episode Lust auf andere Podcasts bekommen haben, dann schaut auf jeden Fall im WarpCast vorbei, dort haben alle beiteiligten bereits den ein oder anderen Auftritt absolviert. Links dazu findet ihr in den Shownotes.
Den Podcast findet ihr auf Spotify, Deezer, im Google Podcastkatalog und auf Apple Podcasts
Die Intromusik stammt vom Künstler Mr Smith. Der Song heißt The Getaway und unterliegt der Creative Common Lizenz (CC BY-NC 4.0).
2 Kommentare
Kommentieren →Vielen Dank für euren Podcast zum Thema „Cyberpunk“. Er hat mir wirklich sehr gut gefallen. Auch die Diskussion mit Aiki Mira fand ich sehr interessant. Hier wurde das Thema durch Verweise auf James Tiptree jr. und Samuel Delany noch einmal SF-historisch vertieft. Gefehlt hat mir
höchstens ein Verweis auf Aikis Kurzgeschichten, die ja 2022 und 2023 mit dem Deutschen Science-Fiction Preis ausgezeichnet wurden (s. z.B.: https://www.dsfp.de/news)
Ihr beweist sehr gut, dass Perry-Rhodan Leser auch über den Tellerrand schauen und in die große weite Welt der SF außerhalb ihrer Lieblingsserie eintauchen können. (Ich denke, als PR Leser darf ich das so sagen.)
P.S. Mir sind übrigens kürzere Podcasts lieber, alles über 1.5 Stunden ist mir zu viel. Das sage ich, weil ich manchmal den Eindruck, ihr seid mit RFE im Wettbewerb, wer die längste Podcastfolge macht. Es gibt auch Hörer, so wie ich, die kürzerer Podcasts bevorzugen.
Hallo Franz, vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar!
Schön dass dir die Folge gefallen hat. Danke für den Hinweis zu Aikis Kurzgeschichten. Zm Thema der eher kurzen Folge. Das ist im Weltendiebformat wirklich schwierig. Wenn man wirklich etwas tiefer in ein Buch oder das Gesamtwerk eines Autoren einsteigen will, wird es meistens Länger. Ich kann dir sagen dass es keinen Wettkampf mit RFE gibt wer den längeren Podcast macht. Sieh es mal so: Den DTK kannst du als mehrere kleine Podcast sehen. Hier kannst du anhand der Kapitelmarken, die Hörportionen ganz gut definieren. Bei SRT bleiben wir meist unter 30 Minuten. Da sollte also auch für Hörerinnen und Hörer etwas dabei sein die eher kurze Episoden mögen.
Leider werden wir es in Zukunft nicht schaffen, wöchentliche DTK Episoden zu produzieren. Das kriegen wir nicht in einem ordentlichen Rahmen verwirklicht. Hier ist eine monatliche Folge im „größeren“ Rahmen, schon eine ausreichend große Herausforderungen.
Ich hoffe du bleibst uns gewogen und hast noch viel Spaß beim Hören!
Grüße
Chris