Heute spreche ich in meinem Perry Rhodan Reread-Podcast Stardust ruft Terra, über den 288. Band der Heftromanserie. Mit „Das Sonneninferno“ beschreibt der Exposéauotor Karl Herbert Scheer den terranischen Großangriff auf den Zentraltransmitter Andromedas. Der Angriff der Meister der Insel mit massiven Flottenaufgeboten der Duplos steht kurz bevor und so sind die Terraner gezwungen, zuerst zuzuschlagen. Ziel ist das Herz der Straßen nach Andromeda. Wie die Geschichte ausgeht und der Roman bei mir ankommt, erfahrt ihr in diesem Podcast.

Wenn ihr mehr über den Weltendieb oder Stardust ruft Terra erfahren wollt, besucht den Blog. Den Link findet ihr in den Shownotes. Wenn ihr Feedback oder eure Meinung mitteilen wollt, schreibt einen Kommentar im Blogpost oder schreibt eine Mail an stardustruftterra@weltendieb.com. Ihr findet mich natürlich auch auf allen gängigen sozialen Netzwerken.
Einen Überblick über alle veröffentlichten Folgen des Stardust ruft Terra Podcast findet ihr unter diesem Link. Solltet ihr beim Hören dieser Episode Lust auf andere Perry Rhodan Podcasts bekommen haben, dann schaut auf jeden Fall im WarpCast vorbei und auch bei den Freunden des Radio Freies Ertrus. Die Intromusik stammt vom Künstler Sergey Cheremisinov. Der Song heißt Jump In Infinity und unterliegt der Creative Commons Lizenz (CC BY-NC 4.0).
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2 Kommentare
Kommentieren →Hier ist ein Wendepunkt der Serie. Ich darf hier mal auf SRT selbst, Folgen 14/15, wo die Tatkraft der Terraner gegenüber den Arkoniden so betont wird, zurückverweisen. Hier endet das. Die Terraner schließen vor sich selbst die Tore in die Nachbargalaxis. Die Zeit der Expansion ist vorbei. Das Solare Imperium ist – in der Sprache des 19. Jahrhunderts – ein saturiertes Imperium. Man überlasst Andromeda einem anderen Volk.
Genau deswegen muss das Rhodans „Was haben wir getan“ – Moment sein. Und genau deswegen musste im vorherigen Band gerade Atlan den Bündnisvertrag schließen. Das Solare Imperium hat hier das Große Imperium abgelöst. Rhodan ist das geworden, was er immer gefürchtet hatte. Ich darf auch hier auf Atlans Erinnerungsroman über Atlantis zurückverweisen: „… wir strahlten ganze Sonnensysteme in den Hyperraum ab …“ (über die Methankriege). So schließt sich der Kreis. Das ist wichtig, weil damit klar wird, dass dies kein einfacher Fehler oder eine Übertreibung gewesen ist. Hier ernten die Terraner die Früchte ihrer Saat. Genau aus jenem Grunde schickte Scheer auch Mercant ins Wortgefecht. Man musste zeigen, dass es – zu jenem Zeitpunkte – keine andere Möglichkeit als das polygenozidale Gemetzel mehr gab. Sie mussten ja ihre Nase ins Hornissennest stecken und jetzt in ihrer Verzweiflung den Flammenwerfer auspacken.
Von der Erzählung her, ja das ist ein Paukenschlag 10/10. Wenn Scheer eine Geschichte, die Entsetzen hervorzurufen gedacht ist, schreiben wollte, dann schrieb er sie. Mit Verstärker aufgedreht auf 12. Wenn schon, denn schon.
Gigantomanie trifft es eher nicht. Wir sehen hier den logischen Endpunkt eines Erzähluniversums, in dem es Massenvernichtungswaffen, aber keine Abschreckungsdoktrin gibt. Ich halte es für denkbar, dass hier der nebulöse Endpunkt der Planung der beiden Gründungsautoren ganz am Anfang gewesen ist. Das Serienuniversum ist bewusst so angelegt, dass man immer um den höchsten Einsatz spielt. Der Verlierer eines großen kosmischen Krieges verliert eben nicht seine Flotten und Kolonien und wird für einige Jahrzehnte besetzt, sondern seine Heimatwelt wird mit einiger Wahrscheinlichkeit zur künstlichen Sonne. Der Gewinner aber gewinnt eben. Hier sehen wir den Endpunkt der Lektion, die Crest Rhodan in Band#12 gab.
Ganz abstrakt gesprochen ist die frühe Serie eine Tragödie. Rhodan sieht sich zu Schritten gezwungen, die er nicht wünscht, für die er aber gute Gründe hat. Die Arkoniden vor den Fiktivschirmen kamen ganz, ganz am Anfang.
10