Heute spreche ich in meinem Perry Rhodan Reread-Podcast Stardust ruft Terra, über den 295. Band der Heftromanserie. Mit „Der Verlorene Planet“ bringt uns Clark Darlton in das Herz der Macht der MDI. Multidon ist das nächste Angriffsziel der Terraner. Perry Rhodan schickt einen Trupp seiner Mutanten aus, um den Meistern ihre letzte Bastion aus der Hand zu schlagen. Wie die Geschichte ausgeht und der Roman bei mir ankommt, erfahrt ih in diesem Podcast.

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Einen Überblick über alle veröffentlichten Folgen des Stardust ruft Terra Podcast findet ihr unter diesem Link. Solltet ihr beim Hören dieser Episode Lust auf andere Perry Rhodan Podcasts bekommen haben, dann schaut auf jeden Fall im WarpCast vorbei und auch bei den Freunden des Radio Freies Ertrus. Die Intromusik stammt vom Künstler Sergey Cheremisinov. Der Song heißt Jump In Infinity und unterliegt der Creative Commons Lizenz (CC BY-NC 4.0).
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4 Kommentare
Kommentieren →1. Ich würde mal davon ausgehen, dass auch ein Ras Tschubai ein gehöriges Maß an Aufregung verspürt, wenn er neben einer Weltuntergangsmaschine steht. Die Kühnheit, den Zeitzünder auf nahezu sofort einzustellen, muss man erst mal haben, auch wenn es eigentlich vernünftig wäre.
2. Wie lange dauert eigentlich der Zündprozess einer terranischen Arkonbobe? Gibt es da Wahlmöglichkeiten? Hat die Zeitdauer einen Einfluss auf die Ortungsgefahr?
Es ist nicht sofort. Aus dem Roman, wo Atlan den Robotregenten übernimmt, wissen wir, dass die Aktivierung mindestens einige Minuten dauert. Ich würde nicht davon ausgehen, dass die Umgebung der Bombe in der Zeit ein gesunder Aufenthaltsort wäre.
Wieder ist ein MdI tot. Doch das eigentliche Problem liegt tiefer: Die letzten Romane wirken gehetzt und überstürzt. Trotz dieser Schwäche bleibt der Roman für mich solide — 8 Punkte.
Beim Entsorgen der MdI kommt mir immer das alte Lied „10 kleine N.“ in den Sinn.
Faktor 10 ( bald ohne Mitbrüder)
Noch etwas grundsätzliches. Dies ist ein Schlüsselroman, mehr noch „Das Sonneninferno“, In letzterem gibt es zwar mehr Wums, aber hier wird es ganz offen durchbuchstabiert.
Die Meister hatten mehrere Jahre Zeit. Sie wissen, dass die Terraner ein Mutantenkorps haben. Sie haben selber Zugriff auf Lebewesen mit Paragaben. So, dass sie sich sogar leisten können, eine ganze Etage Horrors mit Parabegabten zu besetzen. Sie hätten sogar Antis anheuern können. Der Planet war hinter besonderen Umweltbedingungen versteckt und bewacht. Sie haben Parafallen und Sensoren aufgestellt. Es hat nicht geholfen. Das terranische Mutantenkorps hat eine Arkonbombe eingeschmuggelt und gezündet.
Wenn die Terraner das Multidon antun können, können sie es auch Drorah, einer Arkonwelt, Aralon oder Achatz antun. Man kann noch so viel Geld und Mühe in Abwehrforts und Flotte stecken, wenn die Terraner eine Arkonbombe einschmuggeln, ist es vorbei. Dank Transformkanone und Hü-Schirm kann man nicht mal einen Vergeltungsschlag starten.
Es war in PR ja schon immer ein Problem, eine Superturbovernichtungswaffe einzusetzen. Egal ob mit Rückstoß, Hyperdumm oder einfach nur galaktisch blöd: Sobald man das Ding zündet, ist die Geschichte eigentlich vorbei. Siehe jetzt Multidon.
Warum haben die MdI das bei Terra nicht gemacht?
Ganz einfach: Weil dann PR zu Ende gewesen wäre – und das darf im Perryversum bekanntlich erst passieren, wenn der letzte Leser eingeschlafen ist.
Alles nicht so ernst nehmen.