Stardust ruft Terra Nr. 169 – Die kleinen Männer von Siga – Karl Herbert Scheer

Heute spreche ich in meinem Perry Rhodan Reread-Podcast Stardust ruft Terra über den 169. Band der Heftromanserie. Mit „Die kleinen Männer von Siga“ führt uns Karl Herbert Scheer erneut in die Heimat der Gataser. Im Zentrum des zweiten Imperiums, operieren die kleinen grünen Männlein, um die Gefangenen aus der Eisfalle zu befreien. Doch dabei stoßen die Spezialisten an ihre Grenzen. Wie die Geschichte ausgeht und wie der Roman bei mir ankommt, erfahrt ihr in diesem Podcast.

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Einen Überblick über alle veröffentlichten Folgen des Stardust ruft Terra Podcast findet ihr unter diesem Link. Solltet ihr bei Hören dieser Episode Lust auf andere Perry Rhodan Podcasts bekommen haben, dann schaut auf jeden Fall im WarpCast vorbei und auch bei den Freunden des Radio Freies Ertrus. Die Intromusik stammt vom Künstler  Sergey Cheremisinov. Der Song heißt Jump In Infinity und unterliegt der Creative Common Lizenz (CC BY-NC 4.0).

Für das Podcastlogo danke ich Bianca Uhlen, die mir bei der Gestaltung mit Rat und Tat zur Seite stand.

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5 Kommentare

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Es ist ein Schlüsselroman, allerdings wird man das erst in ein paar Wochen sehen, weil der Schlüssel sehr gut versteckt wurde. Das ist natürlich erzähltechnisch ein Problem. Der Einzelroman muss darunter leiden.

Was nun das Warten angeht, muss ich allerdings sagen, dass doch diese Katastrophe überhaupt eintrat, weil die Terraner überhastet vorgehen. Hätten sie sich erst mal einige Wochen unter dem Eis versteckt, bevor sie den Transmitter einschalteten, wären sie entweder nicht entdeckt worden oder hätten sich unter geringen Verlusten zurückziehen können.

Das ist eine gute Gelegenheit, etwas Grundsätzliches zu sagen. PR wurde als Heftserie veröffentlicht. Die Handlung baut darauf, dass Geheimnisse langsam gelüftet werden. Das ist nicht nur in diesem Zyklus so gewesen. Auch bei den MdI spielt eine Rolle, wer die MdI eigentlich sind. Die Terraner arbeiten daran, die Konzilsvölker zu entdecken. Warum nimmt ES die Zellaktivatoren weg?
Das geht, wenn die Romane mal lange raus sind, wie SRT es zwangsläufig macht, nicht mehr. Wer SRT hört, weiß, was ein Blue ist, auch wenn er diesen Zyklus nicht gelesen hat. Die Erstleser wussten es damals nicht.

Deswegen beurteilen wir heute die Romane zwar auch danach, wie sie zum Handlungsbogen beitragen. Dieser Roman tut es natürlich, weil er uns Wichtiges über den Fortgang der Auseinandersetzung mit den Blues sagt. Andere Romane taten es nicht. Die Hefte #151 bis #153 sind in der Rückschau dem Zyklengeschehen eigentlich nicht wichtig.
Nun streut dieser Roman aber auch Hintergrundwissen aus. Da muss er sich aber zurückhalten, um dem Rest der Handlung was übrig zu lassen. Der Einzelroman ist folglich auf Kosten des Ganzen schwächer.
Wir beurteilen die Romane, weil wir sie in Rückschau lesen, unfair, aber – und das ist wichtig – nicht jedem Romane im selben Maße unfair.

Dies ist einer der Romane, an die ich noch recht gut erinnern kann, obwohl ich ihn mit 13 oder 14 gelesen habe. Letztlich ist die Erinnerung positiv. Besonders Dangers Fiasko als Baby-Blue ist gleichermaßen dramatisch wie amüsant. Großes Kino! Schade, daß du auf diese Perle nicht näher eingegangen bist, da hier einiges über die gatasische Gesellschaft gesagt wird. Überhaupt ist das World Building Scheer hier sehr gut gelungen. Vermeintliche Kleinigkeiten, wie z.B. Architektur der gatasischen Gefängniszellen und die aus Kasoms Sicht „primitive“ Funktionsweise der automatischen Türen, sind mir über die Jahrzehnte im Gedächtnis geblieben. Fazit: Aus meiner Sicht ein guter Roman mit einem dramatischen aquatischen (Flucht-)Finale und einem schönen Cliffhanger.
Übrigens heißt der Roboter „Koko“. 🙂

Tschö,
Jörg

Genau. Das ist das Problem, wenn man einen uralten Roman liest. Das Worldbuilding ist heute eine Wiederholung. Die Würdigung wäre akademisch. Trotzdem sollte sie sein, aber die Wirkung kann sich heute nicht mehr entfalten.

Ich höre gerade mal alles ab 150 nach, war die letzten Monate doch etwas hinterher. Die Romane 168+169 sind der Auftakt des Silberband 20 und der ist aus meiner Sicht super gelungen. Geiler WV und dann noch ein geiler KHS hinterher, beide absolut Bombe. Wie viel bei der Bearbeitung des SB20 da raus gefallen ist, weiß ich im Einzelnen nicht, habe die Hefte auch nie nachgelesen, aber SB20 ist im Ganzen einfach super stark. Gerade an den Part aus Roman 169 erinnere ich mich super gut und finde den richtig Hammer, daher muss ich mal deine üblichen letzten Worte deiner Besprechung aufgreifen und kundtun, die 169 ist für mich eine 10/10 da bin ich ausnahmsweise mal nicht bei dir, passiert nicht häufig, aber hier schon. Schande :D:D:D

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