Stardust ruft Terra Nr. 284 – Anschlag gegen die Erde – William Voltz 

Heute spreche ich in meinem Perry Rhodan Reread-Podcast Stardust ruft Terra, über den 284. Band der Heftromanserie. Mit „Anschlag gegen die Erde“ berichtet William Voltz die weiteren Geschehnisse der Invasion der Blüten. Die Meister der Insel wollen das Solare Imperium in seinem Herz treffen. Terra rückt ins Visier der Technokraten Andromedas. Eine Versammlung der wichtigsten Funktionäre des Imperiums soll genutzt werden, um endlich den Sieg zu erringen. Wie die Geschichte ausgeht und der Roman bei mir ankommt, erfahrt ihr in diesem Podcast.

Wenn ihr mehr über den Weltendieb oder Stardust ruft Terra erfahren wollt, besucht den Blog. Den Link findet ihr in den Shownotes. Wenn ihr Feedback oder eure Meinung mitteilen wollt, schreibt einen Kommentar im Blogpost oder schreibt eine Mail an stardustruftterra@weltendieb.com. Ihr findet mich natürlich auch auf allen gängigen sozialen Netzwerken.

Einen Überblick über alle veröffentlichten Folgen des Stardust ruft Terra Podcast findet ihr unter diesem Link. Solltet ihr beim Hören dieser Episode Lust auf andere Perry Rhodan Podcasts bekommen haben, dann schaut auf jeden Fall im WarpCast vorbei und auch bei den Freunden des Radio Freies Ertrus. Die Intromusik stammt vom Künstler  Sergey Cheremisinov. Der Song heißt Jump In Infinity und unterliegt der Creative Commons Lizenz (CC BY-NC 4.0).

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3 Kommentare

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Nun ja, der Roman löst halt die Grundprobleme seiner Prämisse nicht

1. Wenn man schon etwas einschmuggeln kann, warum macht man es dann so kompliziert? Rhodan selbst hat es doch vorgemacht. Damals im Einsatz gegen den Robotregenten hatte er die Einzelteile einer Arkonbombe dabei.
2. Vario ist zwar hinüber, aber haben die MdI gar keine Zeittransmitter mehr? Wenn ja, warum nicht? Wie kämpft man gegen jemanden, der einfach vor 500 Jahren einer Atombombe unter dem Haus, in dem man wohnt, vergraben haben kann, wenn er das will?

Als Roman, wenn man die Eibettung in den Rest der Handlung vernachlässigt, ist er recht gut. Wenn man Miras-Etrin als Charakter sehen will, dann muss man sich allerdings die Frage stellen, wieso er, wenn er nach mehreren Jahrzehntausenden immer noch ehrgeizig ist, seinen Ehrgeiz nicht schon lange befriedigt hat und wieso er annimmt, dass die anderen Meister keine entsprechenden Maßnahmen einleiten?

Zu Olivers zwei Punkten:

Zu Punkt 1:
Die Arkon-Methode hatten wir tatsächlich schon einmal, und in dieser neuen Variante liest sie sich deutlich interessanter zumindest ist es eine neue Variante. Aber egal, wie man es dreht: Ein wirklicher Erfolg wäre ohnehin ausgeschlossen gewesen — sonst hätte Terra am Ende einfach Puff gemacht. Das war in dieser Phase von Perry Rhodan nun mal das Grundproblem: Alles oder nichts, Schwarz oder Weiß, und dazwischen wenig Platz für elegante Lösungen.

Zu Punkt 2:
Natürlich verfügten die MdI noch über Zeittransmitter, etwa auf Tamanium. Doch wenn man diese Möglichkeit konsequent ausgespielt hätte, wäre Terra ebenfalls Puff gegangen. Genau diese Art von erzählerischer Totaleskalation war typisch für die damalige Epoche. Erst ab Band 650 wurde das deutlich geschmeidiger gelöst.

Zu den MdI allgemein:
Miras-Etrin war von allen Meistern der Insel noch am besten ausgearbeitet — kein Wunder, er durfte ja auch öfter auftreten. Trotzdem blieb die Truppe insgesamt eher… sagen wir: eine etwas unglücklich zusammengestellte Eliteeinheit. Eine Gurkentruppe mit Anspruch, aber eben doch eine Gurkentruppe. Oder sie wurden halt altersstarsinnig.

Ja, wenn wir in die spekulative PR-Geschichte gehen wollen, dann – denke ich – wäre die interessanteste Lösung ein Friedensangebot der Meister der Insel gewesen.

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