Stardust ruft Terra Nr. 285 – Die dritte Waffe – William Voltz

Heute spreche ich in meinem Perry Rhodan Reread-Podcast Stardust ruft Terra, über den 285. Band der Heftromanserie. Mit „Die dritte Waffe“ nimmt William Voltz den Handlungsfaden direkt wieder auf und schickt seine Protagonisten auf die Suche nach der verheerenden dritten Waffe, die die Meister der Insel nach Terra gebracht haben. Wie die Geschichte ausgeht und der Roman bei mir ankommt, erfahrt ihr in diesem Podcast. 

Wenn ihr mehr über den Weltendieb oder Stardust ruft Terra erfahren wollt, besucht den Blog. Den Link findet ihr in den Shownotes. Wenn ihr Feedback oder eure Meinung mitteilen wollt, schreibt einen Kommentar im Blogpost oder schreibt eine Mail an stardustruftterra@weltendieb.com. Ihr findet mich natürlich auch auf allen gängigen sozialen Netzwerken.

Einen Überblick über alle veröffentlichten Folgen des Stardust ruft Terra Podcast findet ihr unter diesem Link. Solltet ihr beim Hören dieser Episode Lust auf andere Perry Rhodan Podcasts bekommen haben, dann schaut auf jeden Fall im WarpCast vorbei und auch bei den Freunden des Radio Freies Ertrus. Die Intromusik stammt vom Künstler  Sergey Cheremisinov. Der Song heißt Jump In Infinity und unterliegt der Creative Commons Lizenz (CC BY-NC 4.0).

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5 Kommentare

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1. Die ganze Unterhandlung macht in der Tat keinen Sinn. Wenn man einen ganzen Planeten entvölkert, dann schmuggelt man seine Waffe nicht in ein Hochsicherheitsgebiet. Als Abenteuerroman auf niedrigem Niveau ist die Geschichte nicht schlecht. Da stimme ich zu.

2. Als Hintergrundinformationsquelle hingegen ist er unbezahlbar. Er zeigt uns zum Beispiel, dass das Solare Imperium nicht viel auf Demokratie hält. Da wählen erbliche Fürsten den Regierungschef und vergeben Notstandsbefugnisse.

3. Miras-Etrin ist so nicht gerecht bewertet. Der Mann ist Jahrzehnttausende alt. Für ihn ist Boysen im Grunde schon fast tot, nämlich an Altersschwäche gestorben. Man könnte sagen, dass das Beste, was man einem Normalmenschen geben kann, ein bedeutsames Ende ist. Aus seiner Sicht ist das durchaus plausibel.
Für eine Serie mit

Die Geschichte liest sich zwar angenehm, und das Gespräch zwischen dem MdI und dem Tefroder ist tatsächlich gelungen. Doch insgesamt wirkt der Plot allzu offensichtlich konstruiert. Der Anschlag darf natürlich nicht gelingen, aber statt einer eleganten, glaubwürdigen Lösung wird die Handlung unnötig verästelt. Das Tibi bleibt blass. Mehr als 6 Punkte kann ich dem Roman nicht geben.

Rückblickend schmerzt besonders, wie ab Band 250 wertvolle erzählerische Zeit in der Normalzeit wie auch in der Vergangenheitsebene schlicht vergeudet wurde. Diese Verschwendung fällt dem Zyklus nun mit voller Wucht auf die Füße: Plötzlich muss alles im Eiltempo abgehandelt werden, Entwicklungen werden abgefertigt statt aufgebaut, und jede natürliche Dramaturgie bleibt auf der Strecke. Man spürt förmlich, wie viel Potenzial hier ungenutzt verpufft ist.

Am deutlichsten zeigt sich das bei den MdI. Nach 20.000 Jahren oder sind es 25.000 Jahre werden sie nun reihenweise ausgeschaltet – in einem Tempo, das weder glaubwürdig noch befriedigend wirkt. Endlich geraten sie unter Druck, ja, aber viel zu abrupt, viel zu spät. Und selbst dann laufen bis fast zum Ende des Zyklus noch immer zu viele MdI herum, die längst in den ewigen Jagdgründen sein sollten. Das verwässert die Spannung zusätzlich und macht schmerzhaft sichtbar, wie sehr die falsche Schwerpunktsetzung ab Band 250 den gesamten Zyklus aus dem Gleichgewicht gebracht hat.

Dietmar alias Faktor10

Da erschließt sich mir die Logik nicht. Dass man Zeit für Füller hatte, zeigt doch gerade, dass der Stoff nicht reichte. Da zeigt sich die dramaturgische Schwäche, die viele frühe Zyklen hatten. Der harte Schlag gegen die Meister war die Vernichtung Varios. Eigentlich hätte dies der letzte Roman des Zyklusses sein sollen.

Es gibt keinen sachlichen Gund, warum die Meister alle sterben sollten. Einige wenige Menschen in einer ganzen Galaxis zu finden, ist aussichtslos. Das mag eine symbolische Erwartung erfüllen. Das ist es aber auch. Wenn die Meister heroische Anführer, die von vorderster Front führten, wären, ginge die ganze Geheimniskrämerei am Anfang nicht.
Man könnte sogar sagen, dass die Operationen der Meister der Insel in der Vergangenheit eben nicht voll gezeigt wurden. Darüberhinaus fehlt auch der ganze Komplex der Eroberung einer ganzen Galaxis durch die Proto-Tefroder. Dafür kam dann der ganze Abschnitt über die Twonoser, die man hätte weglassen können.

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