Stardust ruft Terra Nr. 290 – Koordinaten ins Jenseits – Clark Darlton und Sonderfolge Meister der Insel Teil 1

Heute spreche ich in meinem Perry Rhodan Reread-Podcast Stardust ruft Terra über den 290. Band der Heftromanserie. Mit „Koordinaten ins Jenseits“ setzt Clark Darlton die Geschichte über den Kampf der Terraner auf der Heimatwelt der Sonneningenieure fort. Gucky versucht verzweifelt, seine terranischen Begleiter aus der Hand der Tefroder zu befreien, und Rhodan geht auf die Spurensuche, wo Teile seiner Mannschaft abgeblieben sind. Wie die Geschichte ausgeht und der Roman bei mir ankommt, erfahrt ihr in diesem Podcast. 

Zusätzlich zur Besprechung des Romans erhaltet ihr in dieser Folge auch unsere erste Sonderfolge zum Zyklus „Die Meister der Insel“. Gemeinsam mit Dominik, Markus und Domsen unterhalte ich mich über die ersten 50 Hefte des berühmtesten Handlungsabschnittes der Serie. Ich danke Sven, Markus, Roland und Harry, dass ihr euch mit einem Einspieler zu dieser Folge beteiligt habt. Wir werden natürlich auch eine Sonderfolge zur zweiten Hälfte aufnehmen. Die wird es dann zur Folge Nr. 299 geben. Wenn ihr euch mit euren Gedanken zu den Meistern beteiligen wollt, könnt ihr gern einen Text schicken oder mir euren Einspieler per E-Mail senden. Wir sind gespannt auf euer Feedback.

Wenn ihr mehr über den Weltendieb oder Stardust ruft Terra erfahren wollt, besucht den Blog. Den Link findet ihr in den Shownotes. Wenn ihr Feedback oder eure Meinung mitteilen wollt, schreibt einen Kommentar im Blogpost oder schreibt eine Mail an stardustruftterra@weltendieb.com. Ihr findet mich natürlich auch auf allen gängigen sozialen Netzwerken.

Einen Überblick über alle veröffentlichten Folgen des Stardust ruft Terra Podcast findet ihr unter diesem Link. Solltet ihr beim Hören dieser Episode Lust auf andere Perry Rhodan Podcasts bekommen haben, dann schaut auf jeden Fall im WarpCast vorbei und auch bei den Freunden des Radio Freies Ertrus. Die Intromusik stammt vom Künstler  Sergey Cheremisinov. Der Song heißt Jump In Infinity und unterliegt der Creative Commons Lizenz (CC BY-NC 4.0).

Ihr könnt uns finanziell auf Steady unterstützen. Dadurch bekommt ihr zeitexklusiven Zugriff auf Podcastfolgen und andere Boni. Alle Podcasts des Weltendieb bleiben frei verfügbar. Alle weiteren Informationen findet ihr unter diesem Link. 

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2 Kommentare

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Was den Roman angeht, nun ja, letzten Endes nötige Müllabfuhr. Man konnte die Sonneningenieure nicht am Leben lassen. Ein Solares Imperium, das über Sonnentransmitter verfügt, wäre übermächtig.

Andererseits traute man sich auch nicht, die Terraner zu klaren Feinden der Sonneningenieure zu machen, was nahe läge. Da fehlte jetzt schlicht der Heftraum.

Nun zur Gesamtbewertung:

Der allererste Teil des Zyklusses erfindet hat das Schema F, dass Rhodan vom Imperium getrennt wird, aber noch eine ganz schwache Verbindung zum Imperium erhalten.

Nun, warum ist Horror, trotzdem gut? Auch wenn ich mich jetzt mit Sicherheit wiederhole: Horror erzählt eine Niederlage der Terraner. Wenn das wirklich funktionieren soll, müssen die Terraner systematisch in den Staub getreten und aufgerieben werden. Dazu müssen die Terraner alles versuchen und damit scheitern. Das geht in zwei bis drei Heften nicht.
Der Zyklus ruht auf einigen Grundlagen. Dazu zählt, dass Terraner auch verlieren können und ihre ewige Unfähigkeit, sich rauszuhalten, erzeugt endlosen Ärger.

Die Duplogeschichte ist der Höhepunkt der ersten Hälfte. Dass dies jemand anders sieht, überrascht mich sehr. Das mit den Akonen war absolut notwendig. Wenn man dem akonischen Imperium keinen unglaublich harten Schlag versetzt, kann man nicht erklären, warum die Meister nicht mit ihnen kooperieren. Ein KH Scheer vergaß so etwas nicht.

Multika war der Backup. Der Vorwurf ist unfair. Die Twonoser waren eher Zeitverschwendung. Beiwerk zu einem Moralstück über die Vernichtung von Leuten, die zuviel wissen. Danach dienten sie als Greueltat der Woche. SIe wurden ausgerottet. Später wurden sie durch ein Zeitexperiment wiederbelebt. Der Vorwurf ist, es tut mir leid, ebenfalls unberechtigt.

Die beste Raumschlacht ist übrigens in Band#258 (Die Micro-Henker). Und der beste Nebencharakter ist Omar Hawk.
Laury Marten ist Schade, aber verständlich. Wenn sich psionisch begabte Mutanten miteinander fortpflanzen, hat das immer einen Beigeschmack von Menschenzucht.
Die Unfähigkeit, Schmerz zu empfinden, kommt wirklich vor. Es gibt einige Gendefekte, die das verursachen. Diese bedauernswerten Menschen haben ein echtes Problem.

Jetzt ernst gemeinte Frage, wenn die Meister einen auf geheimnisvolle Abgeschiedenheit machen, wie sollen sie dann voll ausgeformte Charaktere sein? Der Zyklus ist unter anderem eine Geschichte der Geheimnisaufdeckung. Man kann da nicht beides haben.

Was die Planung der Zykluslänge angeht, so tritt eine Zweiteilung der längeren Zyklen oft auf. Der erste und zweite Teil des Cappinzyklusses haben nicht viel miteinander zu tun. Aphilie ebenfalls.

Zunächst einmal vielen Dank an alle, die hier mitgemacht haben. Mir hat eure gemeinsame Diskussion sehr gut gefallen. Ich habe nur ein paar kleine Anmerkungen.

Für mich waren die besten Nebenfiguren eindeutig Readhorse und Omar Hawk. Letzterer taucht ja auch in vielen späteren Taschenbüchern wieder auf. Neben Band 200 gehören für mich besonders die Bände 222, 223, 224 und 230 zu den stärksten Romanen.

Zur Frage Siba oder Heft: Für mich ganz klar das Heft. Das Heft ist das Original. Die Buchausgaben sind gekürzt und teilweise umgeschrieben, angeblich um sie besser an den Mainstream anzupassen. Die Sibas sind inzwischen selbst schon älter – werden sie dann in 15 Jahren erneut überarbeitet? Euer Faktor 10

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